NAS-Server mit 1 bis 3TB+

NAS-Server mit 1 bis 3TB

NAS System mit bis zu 8TB+

NAS-Server mit bis zu 8TB

NAS-Server für 2 Festplatten+

NAS-Server für 2 Festplatten

NAS-Festplatte mit bis 3TB+

NAS-Festplatte mit bis 3TB

In den vergangenen Jahren ist sowohl bei Privatleuten als auch in gewerblichen Betrieben der Bedarf an Speicherplatz enorm gestiegen. Dies liegt unter anderem daran, dass hochauflösende Digitalkameras (Digitale Spiegelreflex) und Videokameras mit HD- und Full-HD-Auflösungen immer preiswerter werden und sich imens verbreiten. Fast jeder Haushalt in Deutschland verfügt über solche Produkte und nutzt diese auch. Ob im Urlaub, auf Familienfeiern oder auf Parties, die kleinen Kameras sind immer dabei und werden entsprechend genutzt. Dieser Trend bedeutet gleichzeitig, dass auch immer Festplattenkapazität in den privaten Haushalten und gewerblichen Betrieben benötigt wird. Oftmals wird dies durch den Einsatz von diversen externen Festplatten gelöst, jedoch ist diese Variante nicht die beste, sicherste oder gar effektivste Lösung. Die super Lösung heißt in diesem Fall: NAS-Server

Was ist ein NAS-Server?

Ein NAS-Server ist quasi eine höhere Form einer externen Festplatte und stellt die optimale Speicherlösung für kleine Unternehmen und Privathaushalte dar. Ein solcher Server besitzt, je nach Kapazität, die Größe einer externen Festplatte oder die eines normalen Schuhkartons. Ein NAS-System wird im Gegensatz zu einer ext. Festplatte nicht direkt an den PC, Mac oder Laptop angeschlossen, sondern über ein Netzwerkkabel direkt am Router/Switch des vorhandenen Netzwerks. Dieser Unterscheid bringt den großen Vorteil, dass die Speicherkapazität ditekt über das gesamte Netzwerk verfügbar gemacht wird. Die bedeutet, dass jeder Netzwerkbenutzer den Zugriff auf die Daten des Netzwerkspeicher erhält. Es können neue Dateien hinzugefügt, gelesen und bearbeitet werden. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Transfergeschwindigkeit, die durch den Einsatz eines solchen Servers über die Netzwerkverbindung erreicht wird. Eine USB Festplatte erreicht im Schnitt eine Datentransferrate von 4 bis 12 MB/Sekunde. Mit einem NAS Server sind Transfergeschwindigkeiten von 40 bis 90 MB/Sekunde an der Tagesordnung. Dieser Unterscheid ist enorm und besonders für Anwender, die viel mit großen Video-Dateien (Spielfilme, Serien, Familienvideos) in HD/FullHD Qualität zu tun haben, eine riesen Erleichterung, da massiv Zeit gespart werden kann. Auch streamen von solchem Videomaterial über das Netzwerk auf den Fernseher wird dadurch verbessert. Mit reinen Festplattenlösungen kommt es gerade bei hochauflösenden Inhalten zu Rucklern und fehlerhaften Bildern.

Auch für den gewerblichen Einsatz interessant

Besonders interessant sind die NAS-Server für den Einsatz in Unternehmen, Büros und Betrieben. Die kleinen Server ermöglichen es, dass alle Mitarbeiter zentral auf den Speicherplatz zugreifen und gemeinsam an Projekten arbeiten können, ohne dabei ständig Dateien hin und her schicken oder gar auf einem USB-Stick transportieren müssen. Alle Mitarbeiter bekommen den zugang zu dem Netzwerkspeicher und können ihre Produkte dort ablegen und den anderen zugänglich machen. Der Administrator des Systems hat die Option, jedem Teilnehmer/Benutzer des Netzwerkes bestimmte Zugriffs- und Schreibrechte einzurichten. So ist es zum Beispiel möglich, dass die Mitarbeiter der Buchhaltung nur den Zugriff auf die für die Buchhaltung relevanten Dateien erhalten oder dass die Grafiker nur die Grafikdateien einsehen können. Dies ermöglicht eine erhöhte Sicherheit in jedem Unternehmen und sorgt dafür, dass jeder Mitarbeiter lediglich seinen Arbeitsbereich einsehen und bearbeiten kann.

Ein anderer Aspekt, der besonders für Unternehmen wichtig ist, ist die gesicherte und redundante Speicherung der Dateien. Viele Unternehmen nutzen für die Archivierung von Backups oder den Dateien des Alltags webbasierte Dateihoster bzw. Cloud-Hosting-Dienste, wo die Dateien auf einem Webserver gesichert werden. Dies scheint die bequemste Lösung zu sein, da sich niemand direkt um die technische Seite kümmern muss und der Dienstleister lediglich über eine Software zu erreichen ist. Aber genau hier liegt ein sehr großes Risiko. Was passiert mit den Daten? Können Mitarbeiter aus der Technik dieser Anbieter auf die Dateninhalten zugreifen? Was passiert, wenn der Anbieter technische Probleme hat oder gar eine Insolvenz entsteht? Wo bleiben die Dateien und wie bekommen die Anwender wieder Zugriff die eigenen Dateien? All diese Aspekte sind zu beachten. Ein eigener NAS-Server wird dagegen lokal im eigenen Netzwerk installiert, somit liegt dieser komplett im eigenen Zugangsbereich, sodass immer auf die Daten zugegriffen werden kann.

Austattungsmerkmale und Besonderheiten der NAS-Server

Die Systeme können in verschiedenen Ausführungen und mit untzerschiedlichen Kapazitäten und Festplattenanzahl erworben werden. Es gibt Systeme, die lediglich eine externe Festplatte mit Netzwerkanschluss sind, diese eignen sich für Anwender, die nur sehr wenige Dateien absichern möchten und dabei den Wert auf die Übertragungsgeschwindigkeit legen. Die größere Variante sind NAS Server mit 2, 3, 4 oder bis zu 24 Festplatten. Die gängigen Systeme arbeiten mit zwei Festplatten, die im RAID-1-Modus laufen. Dies bedeutet, dass beide Festplatten exakt den selben Inhalt haben und dass diese somit gespiegelt laufen. Fällt eine der Festplatten aufgrund eines Defektes aus, sind die kompletten Daten auf der zweiten Festplatte noch völlig in Takt und können gesichert werden. Oftmals reicht es aus, wenn die defekte Festplatte durch eine neue ersetzt wird. Der NAS-Server wird völlig automatisch eine erneute Spiegelung der Daten vornehmen, sodass die Datensicherheit wieder hergestelt ist. Größere Systeme mit 4 oder mehr Festplatten arbeiten mit ähnlichen RAID-Modi, sodass auch hier die Daten vor Festplattenschäden gesichert sind.
Die Speicherkapazität der Systeme befindet sich im normalen Einsatzbereich von 1TB bis zu 8TB. Für den großen und sehr professionellen Einsatz in Unternehmen und Agenturen werden Varianten mit bis 48TB eingesetzt. Hierbei belaufen sich die Kosten jedoch auf weit über 15.000€.